Pressespiegel Januar - Juli 2013

 
 

VfL Emslage und Rot-Weiß Heede greifen im Finale nach dem Kreispokal
Am Samstag in Niederlangen
Ems-Zeitung, 18.05.2013

Niederlangen. Das Ergebnis spielt keine Rolle mehr. Da sind sich Jürgen Rüther, Obmann vom VfL Emslage, und Florian Andrees, Spieler von Rot-Weiß Heede, vor dem Kreispokal-Endspiel einig. 2046 Tage nach dem Emslager 3:1-Sieg im letzten Kreispokalduell treffen beide mit ihren Teams am Samstag wieder aufeinander. Um 15 Uhr ( Liveticker auf www.fupa.net/weser-ems ) wird auf der Sportanlage des SV Langen das Kreispokalfinale angepfiffen.
Während es für den Kreisligisten VfL Emslage das zweite Finale in Folge ist, wird es für den Gastgeber sowie auch für den Finalgegner Rot-Weiß Heede aus der 1. Kreisklasse Nord eine Premiere sein. „Das ist eine Ehre, und wir sind bereit", ist Hermann Albers, Vorsitzender des SV Langen, stolz, dass auf seinem Rasen das Endspiel ausgetragen wird. Damit alles rund läuft, hat Albers über 40 Helfer aus dem Verein eingeplant – vom Grillmeister, Ordner bis zum Getränkeverkäufer. Für Heede ist es das erste Endspiel in der 53-jährigen Vereinsgeschichte und somit die erfolgreichste Pokalsaison überhaupt.
In den vergangenen Jahren ging es für die Rot-Weißen nie weiter als in die zweite Runde, viermal war bereits nach den ersten 90 Minuten Schluss. Ausnahmen waren 2004, als Heede erst in Runde vier gegen den TuS Haren ausschied und eben 2007. Da war am 11. Oktober Schluss nach dem 1:3 gegen den VfL Emslage. Es war gleichzeitig bis dato das letzte Pflichtspiel der beiden Teams gegeneinander. „Damals haben wir noch ganz anders gespielt, zum Beispiel mit Libero", sieht Heedes Angreifer Florian Andrees keine Gemeinsamkeiten beider Partien. Auf Emslager Seite kann sich der heutige Obmann Jürgen Rüther nur daran erinnern, mal in Heede gespielt zu haben. Unvergessen bleibt in Emslage das Saisonende. Nach dem 3:0-Triumph in Leschede gegen Voran Brögbern feierte die Elf des damaligen Trainers Klaus-Dieter Weinert den Pokalsieg und den Bezirksliga-Aufstieg.
Mehr Gemeinsamkeiten haben die beiden aktuellen Trainer aufzuweisen. Heedes Coach Hans-Hermann Andrees und sein Emslager Kollege Hermann-Josef Bruns trainieren gemeinsam die Kreisauswahl. „Wir sind uns diese Woche nicht begegnet", sagt Andrees, aber das sei Zufall. Die Freundschaft würde höchstens während des Duells ruhen. Eine Konstellation, die beiden Trainer gefällt. „Wir haben noch nie gegeneinander gespielt", so Andrees. Nun würde es erstmals statt miteinander gegeneinander gehen. Dass sich die beiden Rivalen an der Seitenlinie gut kennen, sei weder Vor- oder Nachteil. Schließlich spielen Emslage und Heede in unterschiedlichen Klassen.
Für eine genaue Strategie hat sich Andrees noch nicht entschieden. „Wir werden uns wahrscheinlich auf unsere Qualitäten konzentrieren, und das ist die Offensive", wollen sich die Heeder trotz vier Siegen im Elfmeterschießen nicht hinten reinstellen. Im Angriff kann Trainer Andrees mit seinen Neffen Christoph und Florian Andrees aufwarten. Gemeinsam haben sie in der Liga bereits 46 Treffer erzielt. In der Defensive fehlt Christoph Flint, der sich am Sonntag beim 2:0-Sieg über Eintracht Papenburg verletzt hat. „Das ist so, als wenn bei Dortmund Hummels fehlt", ärgert sich der Trainer über den Ausfall.
Ganz ohne Ausfälle geht auch bei Emslage nicht. Mit Marius Ahlers fällt der Toptorjäger (acht Saisontore) aufgrund einer Rotsperre aus. Verteidiger Stefan Rüther wird verletzt fehlen. Zudem seien einige Spieler angeschlagen. „Wir werden aber eine schlagkräftige Mannschaft zusammenbekommen", will Obmann Jürgen Rüther den zweiten Sieg gegen Heede. Ein Pflichtsieg sei das aber nicht – „aber ein schönes Bonbon zum Abschluss einer tollen Saison". Und ein Trostpflaster nach dem verpassten Bezirksliga-Aufstieg.
Der Unparteiische: Der 37-jährige Frank Hövelkamp vom SC Spelle-Venhaus wird das Kreispokalfinale als Schiedsrichter leiten. Auch seine Assistenten Marcel Bertelink und Tim Schulte kommen vom SC Spelle-Venhaus. „Frank Hövelkamp hat sich das durch seine Leistung verdient und hat zehn Jahre Erfahrung", erklärt Schiedsrichteransetzer Hermann Woertelboer, warum er die Spielleitung an Hövelkamp gegeben hat. „So ein Spiel pfeift man nur einmal im Leben. Ich will keine Fehler machen", ist der Referee etwas angespannt, denn das Spiel sollen die Spieler entscheiden. Daran will sich Hövelkamp messen lassen.
Elfmeterschießen: Sollte nach den regulären 90 Spielminuten und der 30-minütigen Verlängerung kein Sieger gefunden worden sein, fällt die Entscheidung im Elfmeterschießen. In den bislang 95 Partien des Kreispokalwettbewerbs 2012/2013 musste der Sieger 15-mal im Elfmeterschießen ermittelt werden. RW Heede setzte sich viermal erst vom Punkt aus durch. Dabei erwies sich Heedes Schlussmann Stephan Bahns als wahrer Elfmeterkiller.
Nachrichten: Die Emslandsportredaktion berichtet während der Pfingstfeiertage ausführlich über das Kreispokalendspiel. Auf www.fupa.net/weser-ems, dem Amateurfußballportal des Medienhauses Neue OZ, gibt es während der Partie einen Internetliveticker. Direkt nach Spielende gibt es dort einen Spielbericht samt Bildergalerie und Spielerstimmen.
Torflut: Die meisten Tore aus dem Spiel heraus fielen beim 1:5 zwischen SV Polle gegen Sigiltra Sögel in der dritten Runde.
Die letzten zwei: 109 Mannschaften sind im Wettbewerb gestartet. In der ersten Runde gab es 45 Partien und 19 Freilose. (Ems-Zeitung, 18.05.2013)
 

Trauer um unseren Mitarbeiter Willy Rave
57 Jahre für das Emsland tätig
Ems-Zeitung, 17.05.2013

Meppen. Willy Rave ist tot. Er starb am Mittwoch nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 75 Jahren. Unsere Emslandredaktionen im Medienhaus Neue Osnabrücker Zeitung sind tief betroffen und traurig. Rave war 57 Jahre freier Mitarbeiter der Meppener und Lingener Tagespost sowie der Ems-Zeitung. Mit unzähligen Berichten in diesen Ausgaben ist sein Name verbunden.
Willy Rave, in Bockhorst geboren, war eine Institution. Wo immer im Emsland beispielsweise eine kirchliche Veranstaltung stattfand, war sie mit ihm verbunden. In Würdigung seines Engagements auf übergemeindlicher Ebene in Kirche und Gesellschaft verlieh ihm Bischof Franz-Josef Bode 2002 die Diözesanmedaille. Der Oberhirte würdigte den Verstorbenen damals als einen Menschen, der „den Staat durch seine Kompetenz und Wärme mit Menschlichem erfüllt."
Das Spektrum vor allem der kirchlichen Veranstaltungen, die Rave journalistisch abdeckte, war breit gefächert. Die Ökumene war dem früheren technischen Angestellten dabei ein Herzensanliegen. So ließ er in der von ihm initiierten und betreuten Rubrik „Moment Mal" stets Geistliche aller Konfessionen zu Wort kommen. Wurde irgendwo ein Pfarrer eingeführt oder verabschiedet, eine Grotte eingeweiht oder ein kirchlicher Jugendtreff eröffnet oder eine Generalversammlung einer Kolpingsfamilie abgehalten – stets war Rave zur Stelle, um darüber zu berichten. Seit 1962 gehörte er der Kolpingsfamilie Bockhorst-Neuburlage an, bekam 2009 das Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Diözesanverband Osnabrück.
„Sie sind ein moderner Christenverfolger", sagte Bode damals während der Ehrung schmunzelnd mit Blick auf die unzähligen kirchlichen Veranstaltungen, bei denen man Rave immer wieder begegnete. „Sie bringen das auf den Punkt. Ich habe deshalb großes Vertrauen, wenn Sie da sind", so der Bischof. Willy Rave, das sei der „kleine Vatikan im Emsland" gewesen, prägte Bode eine anerkennende Beschreibung für den Verstorbenen.
Vertrauen zu ihm fassten zahlreiche Menschen, zu denen der zweifache Vater und sehr Sport Begeisterte im Laufe seiner langen journalistischen Tätigkeit im Emsland landauf, landab Kontakt hatte. Für Viele war er mehr als ein Berichterstatter: ein Wegbegleiter, der gerne einfach „der Willy" genannt wurde. Unsere Zeitung hat einen großen Sympathieträger verloren. (Ems-Zeitung, 17.05.2013)
 

Freibäder starten unterschiedlich in Saison
Wohin zum Schwimmen unter freiem Himmel? – Öffnungszeiten und Eintrittspreise
Ems-Zeitung, 13.05.2013

Papenburg. Während in den Freibädern in Börger und Weener bereits seit Tagen und Wochen unter freiem Himmel geplanscht werden kann, hat Lathen an diesem Sonntag nachgezogen, das Sögeler Waldbad öffnet Ende dieser Woche, das Bad in Klein Berßen folgt Ende Mai. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Eröffnungstermin für das Freibad in Papenburg.
Das Waldbad Sögel öffnet am 18. Mai nach umfangreichen Beckensanierungen. Jahreskarten sind ab dem 13. Mai im Sögeler Rathaus erhältlich. Für den Tageseintritt zahlen Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 1 Euro Eintritt, Erwachsene zahlen 2,50 Euro.
Hauptattraktion in Sögel ist das große Hüpfkissen auf dem Freigelände. Viermal in der Woche wird ein Frühschwimmen angeboten für Inhaber von Zehner- bzw. Jahreskarten, und zwar von dienstags bis freitags in der Zeit von 6.30 bis 8 Uhr. Ab 14 Uhr ist das Waldbad bis abends um 20 Uhr für alle geöffnet. Während der Sommerferien ist der Badespaß ab 11 Uhr durchgehend möglich. Zwei Beachvolleyballfelder sind hergerichtet worden. Das Tragen von langen Bermudas im Schwimmbecken ist aus Sicherheitsgründen nicht mehr erlaubt.
Das Freibad Klein Berßen eröffnet Ende Mai. Kinder bis 18 Jahre zahlen 1 Euro Eintritt, Erwachsene 2,50 Euro. Die Preise haben sich gegenüber 2012 nicht verändert. Die Eintrittskarten werden vor Ort an der Freibad-Kasse verkauft.
Das Freibad in Surwold öffnet voraussichtlich zu Pfingsten, am 18. Mai, seine Türen. Die Zeiten sind montags bis freitags 14 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 20 Uhr und während der Sommerferien täglich von 10 bis 20 Uhr. Der Einzeleintritt kostet für Erwachsene 2 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre 1 Euro, und Kinder bis 4 Jahre haben freien Eintritt.
Am längsten warten müssen die Papenburger. Die Eröffnung des Waldbades am Stadion ist erst für den 17. Juni vorgesehen. Wie die Aqua Park GmbH auf Anfrage unserer Zeitung mitteilt, ist noch bis zum 9. Juni das Hallenbad in der Russellstraße geöffnet, dann folgt eine Woche, in der das Wasser zum Waldbad umgepumpt werden muss. Die Angabe der Termine erfolgt ohne Gewähr, auf die Eröffnung wird kurzfristig noch einmal hingewiesen. Erwachsene zahlen in Papenburg 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre zahlen 1,50 Euro, und Kinder bis 4 Jahre haben freien Eintritt.
Bereits seit Mitte April ist das Friesenbad Weener in der Friesenstraße 31 geöffnet. Die Zeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag von 8 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, für Kinder 1,50 Euro.
Am Sonntag um 10 Uhr hieß es „Anbaden" im Freibad Lathen. Das beheizte Freibad im Heidswiemoor 3 hat geöffnet von Montag bis Freitag zum Frühschwimmen von 6 bis 7.45 Uhr und nachmittags von 14.30 bis 18.30 (donnerstags) bzw. 20 Uhr und am Wochenende von 10 bis 20 Uhr. Bei schlechtem Wetter behält sich die Samtgemeinde vor, das Freibad früher zu schließen. Der Eintritt kostet 1 Euro für Kinder, 2 Euro für Erwachsene.
Das Freibad Börger steht seit dem 5. Mai für Besucher offen. Die Zeiten sind: montags bis freitags von 14.30 Uhr bis 20 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen 14.30 bis 19 Uhr. Die jeweils letzte Stunde ist Erwachsenen vorbehalten. Der Eintritt kostet 1 Euro für Kinder, 1,50 Euro für Erwachsene.
Das Kinderfreibad Lorup mit 20 mal 25 Metern liegt am Osternbrink. Es wird von Mai bis September an warmen Tagen geöffnet: Montag bis Donnerstag von 14 bis 19 Uhr, Freitag, Samstag, Sonntag von 13 bis 19 Uhr und in den Ferien montags bis sonntags von 13 bis 19 Uhr. Der Eintritt kostet in Lorup einen Euro. (Ems-Zeitung, 13.05.2013)
 

Lathen schließt Partnerschaft mit Millionenstadt Baoji in China
Besuch im Reich der Mitte
Ems-Zeitung, 07.05.2013, pm

Baoji/Lathen. Der Oberbürgermeister der rund 3,8 Millionen Einwohner zählenden Stadt Baoji in der Provinz Shaanxi in China, Shangguan Jiqing, und der Bürgermeister der Samtgemeinde Lathen, Karl-Heinz Weber, haben in Baoji eine Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. Die Vereinbarung zielt darauf ab, Austausch und Zusammenarbeit zu fördern und gleichzeitig die Verständigung und die Freundschaft der Völker zu vertiefen.
Über wirtschaftliche Kontakte der Unternehmen im Industriepark an der A31 sind im vergangenen Jahr auch Beziehungen auf politischer Ebene zustande gekommen. Vor gut einem Jahr wurde eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Im Laufe des Jahres schlossen sich zwei Besuche chinesischer Delegationen in der Samtgemeinde an. Nun wurde eine offizielle Partnerschaft begründet. „Ein wesentlicher Teil der Kooperation soll der Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen sein. Dabei denken wir sowohl an ein deutsches Engagement in China als auch umgekehrt Investitionen chinesischer Unternehmen in der Samtgemeinde und darüber hinaus", so Weber in einer Pressemitteilung. Einen breiten Raum solle auch der Austausch in den Bereichen Wissenschaft, Kultur und Sport einnehmen. Es gehe aber auch darum, gerade der Jugend Kontakte zu ermöglichen. Zurzeit würden Gespräche über konkrete kleinere Projekte geführt, so Weber weiter.
Zur Lathener Delegation, gehörten neben dem SG-Bürgermeister auch dessen Stellvertreter Georg Raming-Freesen, der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Niederlangen, Hermann Albers, Bernhard Hoppe vom gleichnamigen Ingenieurbüro sowie Ewald Benkens. Er plant im Industriepark einen Autohof. Auf chinesischer Seite stieß das Vorhaben Weber zufolge auf großes Interesse. Eine Kooperationsvereinbarung mit dem möglichen Partner, der Tong Li-Gruppe, wurde bereits unterzeichnet. Auch das Thema „Tiefengeothermie", mit dem sich die Samtgemeinde gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Hoppe zurzeit befasst, wurde bei dem Besuch diskutiert. Dabei sind nach Angaben des SG-Bürgermeisters sowohl Beteiligungen und Investitionen in Deutschland als auch die Umsetzung in China von Belang.
Weber: „Wir haben sehr aufgeschlossene und kompetente Gesprächspartner in einer Vielzahl von Terminen kennenlernen dürfen. Gerade auch die Vertreter der Städte, in denen wir neben unserer Partnerstadt Kontaktgespräche haben führen können, aber auch die stellvertretende Gouverneurin der Provinz ist uns mit großer Offenheit und Freundschaft gegenübergetreten. Ich sehe gerade für die mittelständischen Unternehmen der Region eine große Chance, diesen riesigen Wachstumsmarkt zu nutzen, wie das ja die Global Player, allen voran VW, schon seit Langem tun."
Großen Eindruck auf die Delegation aus Lathen hat die chinesische Hochkultur gemacht. Dies zeigte sich besonders bei den Besuchen des Famen-Klosters, des Bronzemuseums in Baoji und vor allem der TerrakottaArmee bei der Grabanlage des ersten chinesischen Kaisers. (Ems-Zeitung, 07.05.2013)
 

Schützenfestsaison in Neulangen eröffnet: Jetzt regieren Konny und Ingrid
Neues Königspaar sitzt auf dem Thron
Ems-Zeitung vom 29.04.2013

rav Neulangen. Der Schützenverein Neulangen hat am vergangenen Wochenende die Schützenfestsaison im Altkreis Aschendorf-Hümmling eröffnet. Als neues Königspaar nahmen Konny und Ingrid Holthaus auf dem Thron Platz.
In ihr Gefolge beriefen sie Veronika und Ansgar Uhlen, Manuela und Robert Rusche, Marita und Thorsten Helle, Helga und Hubert Knevel, Stephanie und Andreas Robbe, Melanie Knevel und Günter Knevel, Agnes und Hermann Kanne, Helga und Siegfried Schlegel, Maria und Günter Robben, Renate und Rolf Janssen, Margret und Heiner Janssen, Sonja Averbeck-Schmees und Norbert Schmees, Monika und Hubert Determann sowie Marita und Andreas Ruten.
Die jungen Nachwuchsschützen werden in der neuen Saison jetzt von Anika Meyering und Lars Jansen regiert. In ihrem jungen Gefolge sind neben Meike Meyering und Jan-Luka Holthaus, auch Meike Specken und Patrick Jansen, Eva Kanne und Dominik Stein sowie Lara-Sophie Robben und Andreas Thien. (Ems-Zeitung, 29.04.2013)
 

Biker bitten um Gottes Segen
Über 350 Teilnehmer beim Motorradtreffen in Oberlangen
Ems-Zeitung vom 29.04.2013

Zum mittlerweile elften Mal fand in Oberlangen der alljährliche Motorradgottesdienst statt. Über 350 Motorradfahrer aus dem Emsland und den angrenzenden Regionen starteten anschließend unter Glockengeläut zur Korsofahrt.
Unter der Bezeichnung „Mogo Oberlangen" hat sich der Gottesdienst für die Zweiradbegeisterten zum Auftakt der Motorradsaison weit über die Grenzen der Emsgemeinde hinaus einen Namen gemacht. Die beiden Organisatoren Hermann und Irmgard Hebbelmann hatten mit ihrem Team für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Nach dem vom Gospelchor Sustrum-Moor mitgestalteten Gottesdienst in der überfüllten St.-Laurentius-Kirche segneten Pfarrer Roy und Diakon Ulrich die Fahrer und Beifahrer sowie deren Maschinen. Anschließend schickten sie die Biker unter dem Geläut der Glocken auf die Korsofahrt durch das Emstal.
In geschlossener Formation fuhr die Motorrad-Kolonne dann zum Industriegebiet in Renkenberge, wo alles für eine gemütliche Abschlussrunde mit sogenannten „Benzingesprächen" vorbereitet war.
Wie schon in der Vergangenheit, spendeten die Motorradfahrer den Erlös ihres Treffens für einen guten Zweck. In diesem Jahr stellen sie das Geld der Selbsthilfegruppe Kinder mit Downsyndrom zur Verfügung.
Der „Mogo Oberlangen" fand erstmals im Jahr 2003 statt, damals noch im kleineren Rahmen. (Ems-Zeitung, 29.04.2013, rav)
 

Fußball-Kreisklassen: Surwold und Eintracht noch ungeschlagen
Duell der Unbesiegten
Ems-Zeitung, 29.04.2013

Papenburg. Derbyzeit in den Fußball-Kreisklassen: In gleich drei von vier Partien soll der Nachbar geärgert werden. Und eines ist bereits klar: Eine Serie wird heute in der 1. Kreisklasse definitiv reißen. Im Duell der Ungeschlagenen geht es für Eintracht Papenburg zum Tabellenzweiten SV Surwold, der in diesem Jahr sogar noch ohne Punktverlust ist.
Nach verkorkster Hinserie setzte Eintracht Papenburgs Stürmer Robin Schomaker das Ziel, die Rückserie ohne Niederlage zu bestreiten. Und das soll sich auch beim Gastspiel beim Nachbarn SV Surwold nicht ändern. „Wir haben nach dem 0:4 im Hinspiel noch etwas gut zu machen", sagt Schomaker und setzt nach: „Und das wir die sehr gut platzierten Mannschaften ärgern können, haben wir auch schon gegen Sögel gezeigt." Gegen den damaligen Tabellenführer überraschte Eintracht mit einem 4:2-Sieg unter Flutlicht. Nun wollen die Kanalstädter erneut einem Team im Kampf um den Platz an der Sonne unter künstlichem Licht das Leben schwer machen.
Die Unschuld verloren hat derweil BW Papenburg II am Freitag in Sögel. Dort setzte es mit 0:4 die erste Rückrunden-Niederlage. Der heutige Gegner SV Neubörger unterlag in seiner Wochenendpartie ebenfalls beim 1:2 gegen den SuS Rhede . Neubörgers Trainer Karl-Heinz Langen will gegen den Tabellendritten überraschen. „Dann habe ich wieder ein komplettes Mittelfeld". Noch gegen Rhede musste er das ganze Mittelfeld ersetzten. Sollte dem SV Neubörger oder Eintracht Papenburg die Überraschung gelingen, hätte genau die Hälfte der Mannschaften den rechnerischen Klassenerhalt erreicht.
Zwar nicht in Gefahr, aber immerhin noch mindestens zwei Schritte davon entfernt ist der SV Wippingen . Im Samtgemeinde-Derby gegen RW Heede soll nun der erste Sieg des Kalenderjahres im fünften Anlauf folgen.
In der 2. Kreisklasse ist die SG Walchum-Hasselbrock am Wochenende auf einen Abstiegsplatz gerutscht und nun kommt der Tabellenführer. Das Hinspiel ging mit 5:0 klar an Eintracht Neulangen. Aber ausgerechnet ein Schützenfest lässt hoffen, dass es kein Schützenfest gibt. Nachdem in Neulangen am Wochenende gefeiert wurde, hofft die SG auf Katerstimmung bei den Gästen. (Ems-Zeitung, 29.04.2013)
 

Wo sind all die Fasane hin?
Breites Spektrum an Spekulationen – Ursache für Rückgang noch ungeklärt
Ems-Zeitung vom 30.04.2013, rav

Als „äußerst schlecht" bezeichnete Diplom-Biologe Ulrich Voigt vom Institut für Wildtiererfassung auf der Hauptversammlung der Jägerschaft Aschendorf-Hümmling in Niederlangen die Situation der Fasane. „Seit 1997 ist etwas passiert, was zum massiven Rückgang führt und wir bislang nicht vollständig erklären können."
Die Spekulationen über Verursacher reichten von der Vermaisung der Flächen über fehlende Rückzugsgebiete und Einsatz von Pflanzenschutzmitteln über Infektionen bis zu Beutegreifern. Wahrscheinlich, so Voigt, „greifen alle Faktoren ineinander". Fest stehe jedoch, dass der Besatz an Fasanen in den letzten Jahren einen kontinuierlichen Rückgang aufweise, so Voigt. Der Referent bezog sich in seinen Ausführungen auf von seinem Institut in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Jägerschaften durchgeführten Untersuchungen in Merzen und Werlte.
Dabei seien an den Nestorten unter anderem Miniaturkameras eingesetzt worden. Heraus kam, dass der durchschnittliche Bruterfolg über zwei Jahre bei knapp 60 Prozent und der Anteil geschlüpfter Küken pro Brut bei knapp unter 80 Prozent liege. Viele Fasanenbruten seien erfolglos gewesen, weil die Hennen vor oder in der Brutphase gefressen wurden oder ihr Gehege von Raubtieren angegriffen wurde. Allein die Anwesenheit von Räubern könne zur Aufgabe eines Nestes führen. Die Brutstätten seien zu 39 Prozent in Randstreifenstrukturen, aber nur in zu 10 Prozent in der offenen Fläche zu finden. (Ems-Zeitung, 30.04.2013, rav)
 

Langjährige Mitglieder auf Hauptversammlung geehrt – Fasanenstrecke rückläufig
Jägerschaft setzt auf Naturschutz
Ems-Zeitung, 29.04.2013, ra

Auf der Hauptversammlung der Jägerschaft Aschendorf-Hümmling in der großen Mehrzweckhalle in Niederlangen hat der Vertreter des Landkreises, Marc Andre Burgdorf, den Jägern bescheinigt, ihrem Auftrag als Naturschützer im vollen Umfang nachzukommen und daher in der Bevölkerung einen guten Ruf zu genießen.
Auch Lathens Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber erklärte, dass die Jäger nicht nur als Erleger auftreten, sondern vor allem auch als Heger und Pfleger eine wichtige Rolle spielen. Was die Weidgesellen als Jäger vorzuweisen haben, war in der vom gastgebenden Hegering Lathen und den Obleuten der Jägerschaft veranstalteten Hegeschau zu sehen. In der Ausstellung mit 788 Trophäen wurden ihre Aktivitäten durch Texttafeln, Bilder, Grafiken und Anschauungsmaterial veranschaulicht.
„Betrachtet man die ausgeräumte Feldflur, muss jedem klar werden, dass wir uns im Naturschutz noch intensiver einsetzen müssen", sagte der Kreisgruppenvorsitzende Wilhelm Klumpe in seinem Jahresbericht. Die Wildtiererfassung stelle für den Erhalt der nachhaltigen Niederwildjagd einen wichtigen Faktor dar. „Nur mit Zahlen und Fakten können wir argumentieren." Zum Waffenbesitz erklärte Klumpe, dass im Emsland 5431 Waffen registriert seien und 212 Kontrollen durchgeführt worden seien. Der leichte Rückgang bei Wildunfällen sollte durch verstärkten Abschuss von Rehwild insbesondere an Unfallschwerpunkten weitergeführt werden.
Bei der Rückgewinnung von Wegeseitenräumen und Gewässer-Randstreifen habe der Landkreis seine Unterstützung zugesagt. An die Kommunen appellierte der Vorsitzende, beim Aufasten das Unterholz nicht bis in den Boden hinein zu entfernen, sondern „auf den Stock zu setzen und das Strauchgut als Deckung für wild lebende Tiere liegen zu lassen". Beifall erntete Wilhelm Klumpe, nachdem er mit Blick auf den Haushalt des Landkreises forderte, die Jagdsteuer einmal für ein paar Jahre auszusetzen und für Maßnahmen und Projekte der Jägerschaft einzusetzen.
Der Obmann für Öffentlichkeitsarbeit, Thomas Schomaker, berichtete, dass sich die Jägerschaft der Bevölkerung mit zahlreichen Veröffentlichungen präsentiert habe. 50-mal sei dabei das Info-Mo zum Einsatz gekommen. Gerd Mattke, Obmann für das Schießwesen, legte die Resultate der Jägerschaft bei regionlen und überregionalen Wettbewerben vor. Wilhelm Schepers, Naturschutzobmann, informierte ausführlich über den Biotopfonds, und Heiner Hackstedt, Obmann für das Hundewesen, berichtete von 38 erfolgreichen Prüfungen. Bläserobmann Gerd Rieken warb um Nachwuchs für die 12 Gruppen und kündigte für den 23. Juni den Landeswettbewerb in Sögel an.
Ansgar Simme bezeichnete bei der Beurteilung der Trophäen die vorgezeigten Exemplare als Augenweide. Aus dem von Bernd Sieve vorgelegten Streckenbericht ging hervor, dass 1743 Stück Rehwild 1694 Feldhasen und 1653 Kaninchen erlegt worden sind.
Dramatisch sei jedoch der Rückgang der Fasanstrecke von 3924 auf 2773.
Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Hans Beckering, Wilhelm-Josef Beckering, Wilhelm Grote, Heinrich Gerdes und Bernhard Jansen geehrt. Für 60 Jahre lange aktive Treue zeichnete der Vorstand Ulrich Lüpken, Gerd Anton und Bernhard Riedemann aus. (Ems-Zeitung, 29.04.2013, rav)
 

St. Laurentius Ober-/Niederlangen eine „faire" Kirchengemeinde
Auszeichnung des Bistums
Ems-Zeitung, 27.04.2013. rav

Ober-/Niederlangen. Die im Frühjahr vergangenen Jahres beim Auftakt einer bistumsweiten Aktion als erste „faire Gemeinde" im Bistum Osnabrück bewertete Kirchengemeinde St. Laurentius Ober-/Niederlangen ist offiziell mit der entsprechenden Urkunde und einer Plakette ausgezeichnet worden.
Im Rahmen eines festlichen Hochamts erläuterte Andrea Schmees vom Pfarrgemeinderat die Hintergründe der Aktion und die Kriterien für den Erwerb der Urkunde. Wie sie ausführte, hat die Bischöfliche Kommission für Mission, Entwicklung und Frieden in der Diözese Osnabrück im Jahre 2011 den Arbeitskreis „Faire Gemeinde" gebildet. Damit solle ein Zeichen gesetzt werden, um zentrale Fragen rund um die Themenfelder „weltweite Gerechtigkeit" und „Bewahrung der Schöpfung" in den Pfarreien im Bistum Osnabrück wieder neu in den Blick zu nehmen. Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Erde, so Schmees, lebten am Rande des Existenzminimums; rund 30000 Menschen stürben täglich an Ursachen, die mit Armut und Hunger in Verbindung gebracht werden könnten. Ungerechte Welthandelsstrukturen gäben den Ländern des Südens keine ausreichende Ernährungssicherheit und verhinderten häufig eine existenzsichernde Produktion, so Schmees.
Mit dem Kauf- und Konsumverhalten in den Pfarreien und den dazugehörenden Einrichtungen könnten wichtige Beiträge zum Schutz der Umwelt und für gerechte globale Lebensbedingungen geleistet werden. „Jede Gemeinde entscheidet durch ihren Einkauf und ihr Umweltverhalten mit darüber, welche Produkte wie hergestellt werden. Sie nimmt darauf Einfluss, ob die Produzenten in den südlichen Ländern einen fairen Preis dafür erhalten, der ihnenein würdevolles Leben ermöglicht", fügte Schmees hinzu.
Im Bistum Osnabrück gibt es eine Vielzahl an Gemeinden, die sich bereits im fairen und ökologischen Bereich engagieren. Für diese Auszeichnung musste auch die Kirchengemeinde eine Selbstverpflichtung eingehen. Sie orientiert sich an sechs fairen und sechs ökologischen Kriterien, wobei mindestens fünf von der Kirchengemeinde, zwei ökologische und drei faire Kriterien oder umgekehrt, eingehalten werden sollten.
Die Pfarrgemeinde St. Laurentius hat sich verpflichtet, drei faire Kriterien und zwei ökologische einzuhalten. Danach werden bei Festen und Veranstaltungen Produkte aus fairem Handel angeboten: Der Missionsförderkreis praktiziert dies bereits seit Jahren. Bei familiären Anlässen sollten fair gehandelte Produkte verschenkt werden. Hier ist die kfd Vorbild. Einmal im Jahr wird eine Veranstaltung zum Thema „Fairer Handel" durchgeführt. Die Pfarrgemeinde verwendet Mehrweggeschirr und spart durch entsprechende Maßnahmen Energie.
Die Urkunde und die Plakette überreichte Hubert Hoffmann vom Arbeitskreis „Faire Gemeinde im Bistum Osnabrück". Worte der Anerkennung und des Dankes fand Pfarrer Roy für das Engagement der Pfarrfamilie. (Ems-Zeitung, 27.04.2013, rav)
 

Einbrecher stehlen Tresor aus Bäckerei in Niederlangen
Geld und Zigaretten erbeutet
Ems-Zeitung, 27.04.2013

Aus einer Bäckerei in Niederlangen haben Einbrecher einen Tresor mit Geld und Zigaretten gestohlen.
Die Polizei sucht Zeugen der Tat, die sich am Donnerstag zwischen 0.30 bis 2.30 Uhr ereignet hat. Den Angaben der Beamten zufolge drangen die Einbrecher über die Eingangstür in die Bäckerei an der Hauptstraße ein. Zum Transport des Tresors 1,50 Meter mal 1 Meter großen Tresors dürften die Täter ein Fahrzeug benutzt haben. Sie flüchteten in unbekannte Richtung.
Zeugen, die in der Nacht zu Donnerstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Hauptstraße wahrgenommen haben, oder aber sonstige sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Tat beitragen können, werden gebeten, sich mit der Polizeidienststelle in Meppen unter der Telefonnummer 05931/9490 in Verbindung zu setzen. (Ems-Zeitung, 27.04.2013)
 

Saison der Schützenfeste startet
Ems-Zeitung, 24.04.2013, rav

Die Schützenfestsaison im Altkreis Aschendorf-Hümmling wird am kommenden Freitag, 26. April, in Niederlangen- Siedlung eröffnet.
Zwei Tage steht die Emsgemeinde im Zeichen des Schützenfestes. Das Programm beginnt um 15 Uhr mit dem Antreten beim Vereinslokal Knevel und Abholen des noch regierenden Königspaares Heiner und Beate Tieben samt Gefolge. Mit ihnen werden auch die Regenten der Nachwuchsschützen, Andreas Thien und Theresa Borchert, den Thron verlassen. Der Umzug wird von der Blaskapelle Börgerwald begleitet. Um 20 Uhr beginnt im Festzelt ein Tanzabend mit der Band „Sun-Time".
Am Samstag versammelt sich die Festgemeinde um 9 Uhr zum Gottesdienst. Um 10 Uhr gibt es für die Ehrenmitglieder ein Frühstück im Clubraum. Für 12 Uhr ist die Proklamation des neuen Königs angesetzt. Die Mittagspause endet um 15 Uhr mit dem Antreten bei Knevel. Abends bittet die Tanzband „Jo fire" auf das Parkett.
 

Gottesdienst für Motorradfahrer
Ems-Zeitung vom 24.04.2013

Oberlangen. Am Samstag, 27. April, findet ab 14.30 Uhr in Oberlangen ein Motorradgottesdienst mit Korsofahrt statt. Der Gottesdienst hat sich unter der Bezeichnung „Mogo Oberlangen" weit über die Grenzen der Emsgemeinde hinaus einen Namen gemacht. Die beiden Organisatoren Hermann und Irmgard Hebbelmann erwarten auch diesmal mehr als 400 Biker. Die Korsofahrt führt nach Renkenberge. Der Erlös des Treffens kommt diesmal der Selbsthilfegruppe „Kinder mit Downsyndrom" zugute.
 

Jägerschaft tagt in Niederlangen
Ems-Zeitung, 24.04.2013

Niederlangen. Die Jägerschaft Achendorf-Hümmling führt am morgigen Donnerstag, 25. April, in Niederlangen ihre Jahreshauptversammlung durch. Sie findet in der Mehrzweckhalle statt und beginnt um 19 Uhr. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr und von 17 bis 18.30 Uhr können die ausgestellten Trophäen besichtigt werden. Auf der Tagesordnung steht außer den Berichten der Vorstandsmitglieder und der Obleute ein Vortrag des Diplom-Biologen Ulrich Voigt vom Institut für Wildtierforschung (Hannover) zu den Themen Prädationsprojekt in Werlte und Merzen sowie zum Rückgang des Fasanenbestandes.
 

Schutzräume für wild lebende Tiere
In der Samtgemeinde Lathen werden Wegeseitenränder zu neuen Naturstreifen – Start in Oberlangen
Ems-Zeitung vom 20.04.2013

ys Lathen. Die Samtgemeinde (SG) Lathen macht bei der Renaturierung sogenannter Wegeseitenränder Nägel mit Köpfen. In Oberlangen wird zurzeit ein detailliertes Kataster erstellt, in dem die Bereiche von Äckern aufgelistet werden, die zum Teil seit Jahren unberechtigt landwirtschaftlich genutzt werden.
Es geht laut SG-Bürgermeister Karl-Heinz Weber darum, eine bessere Vernetzung von Wald- und Wiesenflächen zu erreichen. Die Seitenränder an den Äckern sollen deshalb als Blühstreifen angelegt oder sich selbst überlassen werden. „Da wird dann wachsen, was die Natur auch gebrauchen kann", so Weber. Eine Bepflanzung wäre dagegen möglich etwa mit Sonnenblumen, Buchweizen, Mohn oder auch mit Strauchgehölzen. Weber: „Das muss im Einzelfall entschieden werden, je nach Standort und vorhandenem Platz."
Den ermittelt seit einiger Zeit Alois Robin. Er war früher beim Landkreis tätig. Jetzt wertet er neueste Luftbilder vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung aus und vergleicht sie mit dem Grundstückskataster. Dabei hat sich herausgestellt, dass an vielen Ackerrändern den Gemeinden gehörenden Flächen umgepflügt und von den Landwirten genutzt wurden. Robin: „Durchschnittlich handelt es sich um Breiten von einem bis eineinhalb Metern. Mal weniger, mal auch ein bisschen mehr." In Oberlangen hat er inzwischen eine Strecke von rund acht Kilometern an den Ackerrändern vermessen. Es werden bis zum Abschluss der Arbeiten wohl rund 30 Kilometer werden. Dann sollen an den Grenzen Pflöcke gesetzt werden, die den Landwirten anzeigen, wo ihr Ackerland endet.
Wozu der ganze Aufwand? In erster Linie geht es laut Wilhelm Schepers von der Jägerschaft Aschendorf-Hümmling und Manfred Trimpe vom Hegering Lathen darum, wild lebenden Tieren einen Rückzugs- und Schutzraum zu verschaffen. Über die neuen Blühstreifen sollen dann verschiedene Biotope miteinander vernetzt werden. Schepers: „Wir erreichen so eine ökologische Aufwertung der vorhandenen Flächen." Das sieht Karl-Heinz Weber genauso. Zumal es wahrscheinlich möglich sein werde, dass die renaturierten Seitenränder vom Landkreis als Ausgleichsflächen (Kompensation) für Bau und Gewerbegebiete anerkannt werden.
Wichtig ist Weber zufolge, dass bei dem Vorhaben Landwirte und Jäger Hand in Hand arbeiten. Daran hat Georg Raming-Freesen, Bürgermeister von Oberlangen, keinen Zweifel. „Ackergrenze ist nun mal Ackergrenze", das müsse wieder Gültigkeit haben. Schließlich seien auch die Landwirte am Erhalt einer intakten Natur interessiert. Und viele Landwirte seien auch Jäger. (Ems-Zeitung, 20.04.2013)
 

Sorge um die Überlebensfähigkeit kleiner Gemeinden
Standortanalyse zum Einzelhandel in Lathen vorgestellt – Infoabend am 29. April im Haus des Gastes
Ems-Zeitung vom 20.04.2013

pm/ys Lathen. Die vom Lathener Samtgemeinderat bei der Cima Beratungs- und Management GmbH aus Lübeck in Auftrag gegebene Standortuntersuchung, in der Stärken und Schwächen des Handels und der Dienstleistungen, aber auch der Gastronomie in der Samtgemeinde untersucht werden sollten, ist fertiggestellt.
Der Lathener Gemeinde- und Samtgemeinderat habe das Gutachten inzwischen behandelt. Jetzt sollen die Bürger am Montag, 29. April, um 19 Uhr im Haus des Gastes in Lathen über die Ergebnisse der Untersuchung unterrichtet werden.
„Auch wenn die Status- quo-Analyse derzeit für Lathen keinen dringlichen Handlungsbedarf erkennt, so sehen wir von Rat und Verwaltung in der mittelfristigen Zukunftsbetrachtung aber doch große Probleme auf uns zukommen", so Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber. Es sei ein zunehmender Verdrängungswettbewerb von oben nach unten festzustellen, so Weber weiter. Dabei nähmen sowohl die hervorragenden Bedingungen in den Oberzentren, die gut erreichbaren Factory-Outlet-Center, aber auch die Event-Einkaufspassagen in den benachbarten Mittelzentren eine besondere marktbeherrschende Stellung ein. Nur ein ausgeprägtes Zusammengehörigkeitsgefühl und die Schaffung günstiger weicher Standortfaktoren böten noch Chancen, auch in den Grundzentren überlebensfähig zu bleiben, so der Lathener Verwaltungschef.
Dazu war in dem Cima-Gutachten vor allem eine weitere Entwicklung des Ortskerns in Lathen vorgeschlagen worden. Eine Option könne die Neuordnung des Bereiches Große Straße, Hauptstraße und Kolpingplatz sein. Vorgeschlagen wird der Neubau einer Fachmarktzeile mit davor liegenden Parkplätzen und entlang der Hauptstraße eine ergänzende mehrgeschossige Bebauung.
In der Expertise wird allerdings darauf hingewiesen, dass derartige Maßnahmen erst längerfristig wirken könnten. Deshalb sei eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit potenziellen Investoren und Projektentwicklern ratsam. Ferner müssten die lokalen Akteure wie Gewerbetreibende und Eigentümer angesprochen und die Bevölkerung in den Prozess einbezogen werden. Ein erster Schritt in diese Richtung soll nach Darstellung der Kommune die Infoveranstaltung am 29. April sein. (Ems-Zeitung, 20.04.2013)
 

Trainercoup: SV Langen holt Uwelius
Oberer Tabellenplatz angepeilt
Ems-Zeitung, 10.04.2013

Langen. Bei der Suche nach einem neuen Trainer ist dem SV Langen (1. Fußball-Kreisklasse) ein echter Coup gelungen: Mit Thomas Uwelius soll in der nächsten Saison der ehemalige Landesliga-Trainer von Blau-Weiß Papenburg an der Seitenlinie übernehmen. Weiter will der Verein neue Strukturen schaffen, um den Nachwuchs stärker zu integrieren.
In der Winterpause hatte sich der Verein mit dem amtierenden Trainer Roland Polke darauf geeinigt die Zusammenarbeit nach zwei Jahren im Sommer zu beenden. Polke hatte die Elf im oberen Tabellendrittel etabliert. „Wir wollen um die ersten drei Plätze mitspielen", gibt SV-Vorsitzender Hermann Albers dem neuen Übungsleiter als Ziel vor. Der Kreisliga-Aufstieg sei aber nicht das vorrangige Ziel, machte Albers deutlich.
Von dem Wechsel überzeugen ließ sich der neue Trainer laut Albers durch die sportliche Perspektive und das Umfeld an seiner neuen Arbeitsstelle, wo den Spielern unter anderem ein Fitnessstudio zur Verfügung steht.
Neben dem Kreisklassen-Kader soll Uwelius auch einen verstärkten Blick auf die A-Junioren haben. „Gemeinsam mit Eintracht Neulangen wollen wir im Sommer eine Perspektivmannschaft gründen", erklärt Albers. Die Spielgemeinschaft soll dem Nachwuchs beim Sprung in den Kader der ersten Herrenmannschaft helfen. In Langen gibt es für Uwelius ein Wiedersehen mit Gerd Raming-Freesen. Der zwölffache Torschütze hatte bereits in Papenburg unter dem Trainer gespielt. Nach der Rückkehr des Stürmers und seines Bruders Markus Raming-Freesen ist Uwelius schon die dritte große Neuverpflichtung der Langener in dieser Saison. (Ems-Zeitung, 10.04.2013)
 

Verabschiedung nach 38 Jahren
Lathener Samtgemeinderat Hans Albers „hat fertig"
Ems-Zeitung, 06.04.2013

Mit den unvergessenen Worten des Ex-Bayern-Trainers Giovanni Trapattoni – „Ich habe fertig" – hat sich gestern Abend Hans Albers in Lathen vom Dienst in der seiner Meinung nach „schönsten Samtgemeinde der Region" verabschiedet.
Der Erste Samtgemeinderat dankte allen Weggefährten im Rathaus und in den sechs Mitgliedskommunen, dass sie ihn mit seinen Eigenheiten und auch Macken angenommen und akzeptiert hätten.
In einer launigen Laudatio würdigte Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber seinen nunmehr ehemaligen Stellvertreter als „Antreiber und auch tatkräftig zupackenden Mitarbeiter". Er habe sich bei wichtigen Projekten wie dem Industriepark an der A 31, dem Gründerzentrum und auch dem Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes in der SG mit großem Engagement eingesetzt.
Die Karriere des tennisbegeisterten Hans Albers verglich Weber mit einem Viersatzmatch. Die kaufmännische Ausbildung bei der Herdbuchgesellschaft und die vier Jahre als Zeitsoldat in Lingen seien nicht unbedingt eine „geradlinige Chancenverwertung gewesen". Er sei sich in der Jugend wohl wenig seiner eigenen Fähigkeiten bewusst gewesen, vielleicht auch zu unerfahren. Deshalb müsse der 1. Satz als „knapp verloren" gewertet werden.
Im 2. Satz sei Albers dann aber zur Hochform bis zur Abschlussprüfung 1981 für den gehobenen Verwaltungsdienst aufgelaufen. Er habe sich seiner Stärken besonnen: lange Bälle, kurze Stopps und Power Play. Alles hoch konzentriert und druckvoll. Eindeutiger Satzgewinn.
Den 3. Satz, die Gründung einer Familie mit drei Kindern und jetzt fünf Enkeln, könne man ohne Übertreibung als „haushoch gewonnen" bezeichnen.
Im klar zu seinen Gunsten entschiedenen vierten Satz, der Zeit als Erster SG-Rat, habe Albers schließlich maßgeblich zur guten Entwicklung Lathens beigetragen.
Der SG-Ratsvorsitzende Heiner Bojer hob hervor, dass Albers bei der Arbeit nie auf die Uhr geschaut habe und immer ein kompetenter Ansprechpartner gewesen sei. (Ems-Zeitung, 06.04.2013)
 

Mit Puppen auf Zeitreise
Mehr als 700 Exponate in Museum in Niederlangen ausgestellt
Ems-Zeitung, 06.04.2013, pef

Puppen kommen nicht aus der Mode, gehen aber mit der Mode. Das zeigt eine Ausstellung im Niederlanger Heimathaus: In der Puppenstube sind 700 Exponate aus der Zeit von 1860 bis 1960 in den Glasvitrinen aufgebaut.
Ein Besuch in dem Museum ist gleichzeitig eine Zeitreise durch die Geschichte. Ulrike Küppers, die Betreiberin der Puppenstube, sammelt seit 1977 historische Puppen. Mehr als 700 Stück hat sie bereits gesammelt, viele kamen in den letzten drei Jahren hinzu. Gefunden hat die Sammlerin diese auf Flohmärkten und Puppenbörsen – dort lassen sich solche Unikate auftreiben. Ihre erste Puppe bekam Küppers viel früher: 1947 bekam sie ihre erste Puppe von der Mutter geschenkt, aus der Manufaktur Schildkröt.
Es war der Anfang der stetig wachsenden Sammlung. Auch die über 70 Jahre alte Schildkröt-Puppe ist im Museum ausgestellt, denn diese sei zur damaligen Zeit etwas Besonderes gewesen, so Küppers. Es ist zwar nicht die einzige dieser Art, die der Puppenhersteller produziert hatte, doch da die Gesichter alle handbemalt sind, sei im Prinzip jede davon ein Einzelstück.
So wie dieses Ausstellungsstück, entführen viele der Exponate in eine andere Zeit: In einer Vitrine sind Krankenschwesterutensilien von 1964 zu sehen. Küppers, die selbst als Krankenschwester gearbeitet hatte, verzierte die Puppe mit Spritzen und Mullbinden aus ihrer Ausbildungszeit. Die Puppe aus den Sechzigern ist noch mit dem typischen weißen Häubchen bekleidet. Und genau wie dieses Stück gewähren auch die anderen Ausstellungsstücke einen Einblick in Mode und Stil der vergangenen Jahrzehnte. So wie die Puppe am Eingang des Heimathauses, die einen Schultornister trägt, wie ihn viele Ältere noch aus ihrer Schulzeit kennen. Zu dieser und jeder anderen Puppe kann Küppers eine Geschichte erzählen.
Die Idee für das Museum hatte sich im Laufe der Zeit entwickelt. Zu Beginn waren die Puppen auf dem heimischen Sofa platziert und mussten, wenn Besuch kam, zur Seite geräumt werden. Bald hatte sich die Sammlung über das Sofa hinaus ausgebreitet, und die Puppen erhielten einen eigenen Raum. 2011 ist die alte Schule in Niederlangen eröffnet worden. Die Gemeinde hatte im Vorfeld das alte Gebäude zurückgekauft und wollte daraus etwas Besonderes machen.
Küppers, die seit Jahren Schriftführerin im Heimatverein ist, unterbreitete der Gemeinde den Vorschlag dort ein Puppenmuseum einzurichten. Auf diese Weise ist die Puppenstube in Niederlangen entstanden. Der Erhalt des Museums wird durch Besucherspenden finanziert. Einmal im Monat findet zudem ein Puppencafé statt. Organisiert wird es von Küppers und den Freunden des Puppenmuseums.
Geöffnet ist die Puppenstube am 14. April und 5. Mai. Sonderführungen können jederzeit mit Ulrike Küppers unter Tel. 05933/923642 vereinbart werden.(Ems-Zeitung, 06.04.2013)
 

Lathens Erster Samtgemeinderat Hans Albers geht am Freitag in den Ruhestand
Mann für die Details
Ems-Zeitung, 02.04.2013

Lathen. 38 Jahre im Lathener Rathaus, davon acht als gewählter Erster Samtgemeinderat: „Ich glaube, das ist genug", sagt Hans Albers. Der 61-jährige gelernte Bürokaufmann und Diplom-Verwaltungswirt geht am kommenden Freitag in den Ruhestand.
Er verlässt seinen Posten „mit einem lachenden und einem weinenden Auge". Die Arbeit habe ihm trotz des großen zeitlichen Aufwands immer Spaß gemacht, nicht zuletzt wegen des guten Betriebsklimas im Rathaus. Zu seinem „Chef", Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber, hat sich nach eigener Aussage in all den Jahren ein „freundschaftlich-kollegiales Verhältnis" entwickelt.
Das lag natürlich auch an den zahlreichen Projekten, die beide im Zusammenspiel auf den Weg gebracht haben. Zu den Highlights zählt Albers die Entwicklung des Industrieparks an der A31 mit zurzeit 13 Firmen und mehr als 300 Arbeitsplätzen. Viel Zeit hat er in die Schaffung eines 80 Hektar großen Flächenpools für die sechs Mitgliedskommunen der Samtgemeinde investiert. Das Lathener Feld dient als ökologischer Ausgleich zum Beispiel für bereits verwirklichte und noch geplante Bau- oder Gewerbegebiete. Mit Blick auf den Umweltschutz ist obendrein am Kapellenmoorgraben ein naturbelassenes Naherholungsgebiet mit Aussichtsplattform sowie einer Informations- und Schutzhütte geschaffen worden. Umgesetzt haben Weber und Albers im Konsens mit dem SG-Rat auch die Bauleitplanung zur Regulierung von Tierhaltungsanlagen, den Erhalt der Grundschulen in den Mitgliedsgemeinden und ein mit den fünf Kindergärten abgestimmtes einheitliches Betreuungsangebot.
Besonders engagiert hat sich Albers bei der Einrichtung des Gründerzentrums Emstal im Oktober 2010. Dort werden junge Unternehmer beim Aufbau eines eigenen Betriebes unterstützt. Im Augenblick sind es sieben mit 20 Mitarbeitern. Deren Betreuung ist ihm immer sehr wichtig gewesen. Deshalb will er auch nach seiner Pensionierung als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Die Arbeit als Geschäftsführer des Heimatvereins Aschendorf-Hümmling will Albers ebenfalls fortsetzen. Mehr Zeit wird er sich nehmen für seine Hobbys Radfahren, Tennis und natürlich für die Familie. Seine drei Kinder haben ihn inzwischen zum fünffachen Opa gemacht.
Bei allen Projekten hat sich Albers in seiner Dienstzeit als Leiter des Bauamts von 1981 bis 2005 und anschließend als Erster Samtgemeinderat laut Bürgermeister Weber „als Ideengeber" ausgezeichnet, der im „Hintergrund wertvolle Detailarbeit" geleistet habe. Trotzdem hat natürlich nicht alles geklappt. So scheiterte Anfang 2006 der Plan, auf einem rund 80 Hektar großen Areal in der Gemeinde Fresenburg eine Ferienhaussiedlung mit Hotelkomplex und Freizeitangeboten einzurichten.
Zu den bittersten Stunden zählte aber ohne Zweifel für Albers und Weber das Transrapid-Unglück am 22. September 2006 mit 23 Toten und zehn Verletzten. Im Angesicht der Tragödie habe sich allerdings auch gezeigt, wie groß der Zusammenhalt und die Solidarität innerhalb der Samtgemeinde Lathen sei. (Ems-Zeitung, 02.04.2013)
 

Zur Premiere „Dinner mit Gans“
Zweimal volles Haus für das „Theater Langen“
Ems-Zeitung, 28.03.2013, wi

Theater spielen hat in Oberlangen eine lange Tradition. Schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erfreuten talentierte Laiendarsteller mit Dramen und Komödien ein noch nicht fernsehverwöhntes Publikum.
Da es noch kein Gemeindehaus gab, fanden die Aufführungen auf Amelns Diele und sogar auf der Ladefläche eines Emskahns, dem sogenannten Utladeplatz ihr Publikum. 1959 schloss sich dann der Vorhang für mehr als 30 Jahre.
Eine weitere Blütezeit erlebte das Laienspiel erst in den 90er Jahren, als eine Gruppe Freizeitschauspieler sich um den Regisseur Aloys Müller scharte und mit Stücken wie „Scherben bringen Glück“ oder „Küsse im Dunkeln“ einen Hauch von Boulevard nach Oberlangen brachte. Diese Tradition hielt rund zehn Jahre und ging 1998 zu Ende.
In diesem Jahr wurde die Bühne im Gemeindehaus wiederbelebt, als die aus einem Freundeskreis entstandene Laienspielschar „Theater Langen“ zweimal ihr Premierenstück „Dinner mit Gans“ aufführte. Erwähnenswert, dass die Story den Federn der heimischen Autoren Bernd Heyers und Gerrit Schulte entstammte. Mimen aus Ober- und Niederlangen brachten gemeinsam die dramatisch-komödiantischen Irrungen und Wirrungen locker-leicht über die Rampe.
Der Lohn für alle Mühen: Zweimal ein volles Haus und viel Beifall für die 14 Mitwirkenden, die das allgemein dankbare Thema “Liebeslust und -leid“ mit viel Lokalkolorit anreicherten und damit häufigen Szenenapplaus ernteten.
Die Besucher der Vorstellungen waren begeistert und wünschten sich eine Fortsetzung der wieder neu aufgekommenen dörflichen Laienspieltradition. (Ems-Zeitung, 28.03.2013)
 

Arbeitskreis „Fairer Handel" der Samtgemeinde spendet 2500 Euro an den Missionsförderkreis Ober-/Niederlangen
Ems-Zeitung, 12.03.2013

pm Niederlangen. Bei einem Erfahrungsaustausch zwischen dem Missionsförderkreis Ober-/Niederlangen und der Lokalen Agenda der Samtgemeinde Lathen, Arbeitskreis (AK) Fairer Handel, im Bürgerhaus „Alte Schule" Niederlangen hat der AK dem Missionsförderkreis einen Scheck in Höhe von 2500 Euro überreicht.
Der AK „Fairer Handel" ist jeden Mittwoch mit einem Verkaufsstand mit fair gehandelten Waren auf dem Lathener Wochenmarkt vertreten. Die Erlöse vom Wochenmarkt sowie aus den verschiedenen Veranstaltungen, die auf dem Wochenmarkt stattfanden, wie das Kartoffel- und das Spargelfest, werden für einen guten Zweck gespendet.
Damit unterstützt die Lathener „Agenda-Gruppe" nicht nur den fairen Handel, sondern auch den Missionsförderkreis Ober-/Niederlangen, deren Mitglieder sich seit Jahren für ein Straßenkinderprojekt in Brasilien einsetzen. In den Städten Coroata und Guaratingueta in Brasilien werden Straßenkinderhäuser, in dem drogenabhängige Jugendliche und Kinder von der Straße leben, unterstützt.
Christa Hebbelmann vom Missionsförderkreis versicherte, dass das Geld auch tatsächlich dort ankommt, wo es benötigt wird.
Der Lathener Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber bedankte sich bei den ehrenamtlichen Helferinnen des Eine-Welt-Standes auf dem Wochenmarkt und bei den Mitgliedern des Missionsförderkreises für ihr ehrenamtliches Engagement. (Ems-Zeitung, 12.03.2013)
 

Gastwirte aus dem nördlichen Emsland: Klares Nein zum Mindestlohn
Warnung vor zusätzlichen Kosten
Ems-Zeitung, 10.03.2013

GEMA, Mindestlöhne und die Ausbildungssituation – das waren die zentralen Themen, die der Kreisverband Aschendorf-Hümmling/Papenburg des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) auf seiner Jahreshauptversammlung ins Visier nahm. Begleitet wurde die Veranstaltung, die in der Gaststätte Knevel in Niederlangen Siedlung über die Bühne ging, von einer gastronomischen Ausstellung.
Wie Dieter Westerkamp, Geschäftsführer des Dehoga-Bezirksverbandes Osnabrück, Emsland und Grafschaft Bentheim verkündete, konnte in Bezug auf die von der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungsrechte) beabsichtigte Tarifreform, ein Teilerfolg erzielt werden. Die Neuregelungen, die für die betroffenen Hoteliers und Gastronomen „existenzbedrohliche Kostenerhebungen" nach sich ziehen würden, wurden für das gesamte Jahr 2013 ausgesetzt, so Westerkamp. So greifen in diesem Jahr noch die Alttarife für Live- und Tonträgermusik, die allerdings zum 1. Januar um 5 Prozent angehoben wurden.
„Stellen sie sich auf zusätzliche Kosten ein", empfahl Westerkamp mit Blick auf die geplante Gesetzgebung zur Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes von 8,50 Euro in der Stunde. Der Dehoga-Geschäftsführer sprach sich klar für die Tarifautonomie und gegen eine staatliche Reglementierung der Löhne aus. Er kritisierte unter anderem, dass gering qualifizierte Angestellte unter bestimmten Umständen das gleiche Gehalt erhielten wie Mitarbeiter mit entsprechender Ausbildung und langjähriger Erfahrung. Westerkamp riet den Anwesenden, bei steigenden Betriebskosten nicht davor zurückzuschrecken, regelmäßige Preiserhöhungen durchzuführen. Auch im Ausbildungsbereich sei „ein großes Umdenken notwendig." Westerkamp warnte davor, Lehrlinge als billige Arbeitskräfte zu verheizen. „Sonst können wir im Wettbewerb um Auszubildende nicht bestehen."
Um dem Mangel an Lehrkräften entgegenzuwirken, habe der Kreisverband auch im vergangenen Jahr auf hiesigen Ausstellungsbörsen wieder Werbung für ein berufliches Engagement im Hotellerie und Gastronomiebereich gemacht, wie der Vorsitzende Georg Niemeyer in seinem Rechenschaftsbericht erläuterte. Niemeyer informierte die Anwesenden zudem, dass der Dehoga Bezirksverband mit dem Energieversorger „e.optimum" einen neuen Partner ins Boot geholt hat, durch den die Strom- und Gaskosten der Mitgliedsbetriebe spürbar gesenkt werden sollen. Der nach genossenschaftlichen Prinzipien organisierte Strom- und Gasanbieter bündele den Energiebedarf seiner Mitglieder und erziele so Preisvorteile an den Energiemärkten, die eins zu eins an diese weitergegeben werden, erklärte Referent Ewald Moddemann von e.optimum. Mitglied wird, wer eine einmalige Anlage von 50 Euro sowie ein Beitrittsgeld in Höhe von 200 Euro entrichte. „Sie sind dann Miteigentümer und Geschäftspartner in gleicher Funktion ohne das Risiko der Nachschusspflicht", so Moddemann. Bei den Vorstandswahlen wurden Georg Niemeyer als Vorsitzender und der zweite Schriftführer Peter Hilling in ihren Ämtern bestätigt. (Ems-Zeitung, 10.03.2013)
 

Meinung der Bürger in Lathen gefragt
Ems-Zeitung, 08.03.2013

Seit einigen Monaten wird in einer Projektgruppe ein Leitbild für den „Samtgemeindeverbund Lathen" entwickelt. Um möglichst alle Gruppen in diesen Prozess mit einzubeziehen, wurden rund 600 Bürgerinnen und Bürger sowie alle Vereine und Gemeinschaften aus den Mitgliedsgemeinden angeschrieben und zu Zukunftsthemen befragt.
Soweit noch nicht geschehen, bittet die Samtgemeindeverwaltung in einer Pressemitteilung um Rückgabe der Fragebögen.
Wie Lathens Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber mitteilte, dient das Leitbild als Weichenstellung für die Zukunft der Kommune. Es ist nach den Worten des Verwaltungschefs unbedingt notwendig, ein eigenständiges Profil, ein klares Leitbild und ein Zielkonzept zu erstellen, das Prioritäten festlegt und das Unverwechselbare der Samtgemeinde unterstreicht.
Vor diesem Hintergrund wurde die Projektgruppe, bestehend aus Vertretern der Vereine, der Jugend, der Schulen, der Wirtschaft und der Verwaltung, beauftragt, das Leitbild zu erarbeiten. Hauptthemen des im Entwurf vorliegenden Strategiepapiers sind Kindergärten, Schulen, demografischer Wandel sowie die wirtschaftliche Entwicklung. Weiterhin geht es um die Förderung und Unterstützung der Vereine sowie um das Thema Bewahrung der Schöpfung.
Laut Weber haben rund ein Drittel der befragten Bürgerinnen und Bürger die Fragebögen bereits zurückgesandt. Um ein möglichst repräsentatives Bild zu den zentralen Themen der Gemeinden Fresenburg, Lathen, Niederlangen, Oberlangen, Renkenberge und Sustrum zu erhalten, bittet die Verwaltung um kurzfristige Rückgabe der Unterlagen. (Ems-Zeitung,08.03.2013)
 

Chancen und Potenziale des ländlichen Raumes
Samtgemeinde Lathen nimmt an Uni-Projekt „ZukunftNAH" teil
Ems-Zeitung vom 08.03.2013

ys/pm Lathen/Bunde. Die Schließung von Lebensmittelläden und Gaststätten in ländlichen Regionen, der Rückzug von Post, Sparkassen und Banken aus der Fläche sowie das Älterwerden der Bevölkerung stellen die Kommunen vor immer größere Herausforderungen.
Da dieses Thema auch in der Leader-Region W.E.R.O.- Deutschland unter dem Handlungsfeld „Dienstleistungsnetzwerk ländlicher Raum" bearbeitet wird, wurde sie von der Leibniz Universität Hannover als eine Beispielregion in Niedersachsen ausgewählt.
An einem Forschungsprojekt „ZukunftNAH" der Uni sind auch die Samtgemeinde Lathen und die Gemeinde Bunde beteiligt. Fördergelder kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
Begleitet von einem studentischen Projekt, soll die Frage geklärt werden, wie die Stärken und Schwächen der Versorgungssituation in ländlichen Kommunen angesichts des demografischen Wandels tatsächlich aussehen. In regionalen Foren von April bis Juni soll zudem darüber diskutiert werden, wie zusammen mit der Bevölkerung, der Wirtschaft und den Kommunen Chancen und Potenziale erkannt und Strategien entwickelt werden können.
In einem ersten Schritt wurden im vergangenen Jahr umfangreiche Bestandsaufnahmen in den beteiligten Kommunen durchgeführt. Diese wurden in einem Impulsforum kürzlich in Hannover vorgestellt, an dem Karl-Heinz Weber, Bürgermeister der Samtgemeinde Lathen, Gerald Sap, Bürgermeister der Gemeinde Bunde und Monika Loger, Regionalmanagerin der Leader-Region W.E.R.O.-Deutschland, teilgenommen haben. (Ems-Zeitung, 08.03.2013)
 

FC Fatihspor besiegt Neulangen
2. Fußball-Kreisklasse Nord: Spitzenreiter verliert beim Schlusslicht
Ems-Zeitung, 03.03.2013

Papenburg. Dem FC Fatihspor ist ein Fußballwunder in der 2. Kreisklasse geglückt: Im Duell „Letzter gegen Erster" fuhren die Fehnstädter ihren zweiten Saisonsieg ein (1:0). Für Eintracht Neulangen war es erst der zweite Punktverlust in der laufenden Spielzeit.
Nicht nur aufgrund der Tabellenkonstellation stand die Partie für die Fehnstädter unter einem schlechten Stern. „Wir haben überlegt, ob wir die Mannschaft vom Spielbetrieb abmelden", sagt Süleyman Sinankili. Zu groß seien die personellen Probleme gewesen. In der Winterpause sei nur eine einzige Trainingseinheit mit sechs Spielern gelungen. Sinankili, der nach dem Aufstieg in die 2. Kreisklasse vor zwei Jahren das Traineramt niedergelegt hatte, überredete seine Elf weiterzumachen – zumindest bis zum Ende der Saison.
Das Duell begann wie erwartet. Neulangen stürmte, Fatihspor verteidigte – bis zur 27. Minute, als Harum Yenipinar zum 1:0 traf. „Dann haben wir gekämpft", sagt FC-Verteidiger Isamel Özdamar. Die letzten 20 Minuten mit zehn Mann, nachdem Nasuf Belikli nach wiederholtem Foulspiel vom Platz gestellt worden war. „Hoffnung habe ich immer gehabt", sagt Trainer Sinankili.
Da Fortuna Fresenburg mit 3:1 gegen GW Dersum unterlag, hat Eintracht Neulangen immerhin den Klassenerhalt geschafft und nur einen Punkt Vorsprung auf Verfolger Frisia Vrees eingebüßt. Frisia war bereits am Freitag gegen den SV Renkenberge nicht über ein 1:1 hinausgekommen. (Ems-Zeitung, 03.03.2012)
 

Planungsauftrag erteilt
Neubau der L53 in Lathen rückt näher
Ems-Zeitung, 27.02.2013

Die Samtgemeinde (SG) Lathen ist bei ihrem Bestreben um eine hochwasserfreie Anbindung der linksemsischen Gebiete über die Landesstraße 53 zwischen Niederlangen und Lathen einen Schritt weiter. Nach Prüfung einer Machbarkeitsstudie hat das Wirtschafts- und Verkehrsministerium in Hannover der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr jetzt den Planungsauftrag über einen Neubau der L53 erteilt.
„Wir hoffen, dass sich die neue Landesregierung an die Zusagen hält", setzt SG-Bürgermeister Karl-Heinz Weber (CDU) darauf, dass auch Rot-Grün zu dem Millionenprojekt steht. Die Samtgemeinde werde in Kürze Kontakt mit den zuständigen Stellen aufnehmen. Der damalige Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) hatte nach einem Besuch in Lathen vor einem Jahr eine Machbarkeitsstudie bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Auftrag gegeben. Die Behörde (Geschäftsbereich Lingen) untersuchte darin zwei mögliche Varianten: Ausbau der bestehenden Trasse oder Neubau nördlich davon, der Niederlangen weiträumig umgeht.
Weber macht deutlich, dass er ebenso wie Behördenleiter Klaus Haberland einen Neubau für die sinnvollste Lösung hält. Unter anderem verspricht sich Weber eine spürbare Entlastung der Ortsdurchfahrt Niederlangen, durch die die L53 bislang führt und auf der nach den Worten des Verwaltungschefs täglich mehr als 6000 Fahrzeuge rollen – mehr als jedes zehnte davon ein Lkw auf dem Weg zur A31. Überdies komme eine hochwasserunabhängige Verbindung nicht nur der Samtgemeinde und dem Industriegebiet an der Autobahn zugute, sondern verbessere auch die Anbindung des Hümmlings an die A31. „Der Neubau der L53 ist ein großes Projekt für den Samtgemeindeverbund als Wirtschaftsstandort", fügt Erster SG-Rat Hans Albers hinzu.
Die bei einem Neubau gegenüber einem Ausbau der bisherigen Trasse verbundenen Mehrkosten in Höhe von rund 460000 Euro wollen sich die SG und der Landkreis Emsland je zur Hälfte teilen. Den Löwenanteil des Projekts, das bei der favorisierten Variante Neubau mit knapp 8,2 Millionen Euro veranschlagt ist, trägt den Planungen zufolge das Land.
Eine vom Ministerium ins Spiel gebrachte dritte Variante (Abstufung der L53 zu einer kommunalen Straße, hochwasserfreier Ausbau mit Fördermitteln aus dem Entflechtungsgesetz) kam für die SG nicht infrage. „Wir wollen die Landesstraße behalten", sagt Weber.
Im Zuge des 2,61 Kilometer langen Neubau-Teilstücks sehen die Planungen den Bau von zwei Flutbrücken vor. Das erklärt Weber zufolge die Höhe der Kosten. Die für den Trassenbau notwendigen Grundstücke seien bereits in kommunalem Besitz.
Weber hofft, dass die Planungen so weit voran getrieben werden können, dass die Trasse 2014/15 gebaut werden kann. Dann wäre eine in der SG Lathen seit mehr als 30 Jahren bestehende Herausforderung gemeistert. Begonnen hatte das Hochwasserproblem Anfang der 80er-Jahre, als die seinerzeit sieben vorhandenen Flutbrücken wegen Baufälligkeit abgerissen werden mussten. (Ems-Zeitung, 27.02.2013)
 

TC Langen meldet elf Mannschaften
Tennis: Damen und Herren spielen auf Bezirksebene – Feier zum 25-jährigen Bestehen
Ems-Zeitung, 19.02.2013

pm Ober-/Niederlangen. Die Tennisabteilung des SV Langen wird im kommenden Sommer elf Mannschaften in den Spielbetrieb schicken. Das teilte der Vorstand des TC Langen während der Generalversammlung mit. Im Mittelpunkt des Treffens standen Jugendabteilung und die Betreuerfrage.
Wie Vorsitzender Karlheinz Pleus bekannt gab, stehe für diese Aufgabe Hubert Bünnemeyer nicht mehr zur Verfügung. Er habe diese Aufgabe in den letzten Jahren mit großem Engagement wahrgenommen. Pleus bedankte sich besonders bei Irmgard Hebbelmann und Mechthild Hilling, die sich kurzfristig bereit erklärt hätten, ab sofort den Trainings- und Spielbetrieb der Jugendabteilung zusammen mit Angela Albers zu organisieren.
Nachdem in der vergangenen Saison vier Jugendmannschaften erfolgreich am Spielbetrieb teilnahmen, können nach den Worten von Angela Albers in der anstehenden Sommersaison immerhin sechs Jugendmannschaften am Spielbetrieb teilnehmen.
Den Berichten der Sportwarte Verena Barkmann und Ewald Jänen zufolge werden in diesem Sommer weiterhin drei Damenmannschaften und zwei Herrenmannschaften in anspruchsvollen Klassen an den Start gehen. So spielen die erste Damenmannschaft und die „Herren 50" des TC Langen auf Bezirksebene.
In diesem Jahr feiert der Tennisklub sein 25-jähriges Bestehen. Die Abteilung des SV Langen nimmt nach den Worten des SV-Vorsitzenden Hermann Albers nach wie vor „eine herausragende Stellung im Vereinsgefüge ein". Das Jubiläum solle auf Beschluss der Versammlung gefeiert werden. Die Feier des TC Langen solle im Rahmen der Sportwoche des SV Langen am 13. Juli stattfinden. (Ems-Zeitung, 19.02.2013, pm)
 

SV Langen eröffnet Gesundheitsstudio
Ems-Zeitung, 16.02.2013

In der ehemaligen Grundschule am Sportpark hat der SV Langen ein Gesundheitsstudio für seine Mitglieder sowie den Nachbarverein Eintracht Neulangen eröffnet. Wie der Vorsitzende des SV Langen, Hermann Albers, bei der Einweihung aufzeigte, finden sich in dem Studio 18 verschiedene Geräte, darunter Laufbänder und Fahrräder, Rücken- und Bauchmuskeltrainer, Rudergeräte sowie eine Kraftstation. Der Sportverein investierte rund 45 000 Euro. Weitere Informationen unter www.sv-langen.de
 

Straßenmeistereien im Emsland reparieren Schäden
Frost lässt Fahrbahn bröckeln
Ems-Zeitung, 13.02.2013, mf

Meppen. Die Frostperioden dieses Winters haben so manche Fahrbahn zerstört. Die Straßenmeistereien im Emsland sind derzeit mit der Bestandsaufnahme und behelfsmäßigen Ausbesserungen beschäftigt, denn für größere Arbeiten muss es längere Zeit frostfrei sein.
Risse in der Fahrbahnoberfläche durch hohe Belastung oder Setzungen des Untergrunds lassen Feuchtigkeit eindringen, die bei Minusgraden gefriert und den Belag aufsprengt. So lösen sich Flächen der Deckschicht ab oder es entstehen tiefe Risse. Selbst an relativ jungen Fahrbahnstücken wie im 2010 gebauten Kreisverkehrsplatz Kanalstraße / Helter Damm in Meppen zeigen sich Schlaglöcher und Risse.
Nicht immer ist es mit dem Ausflicken der Schadstellen getan, denn Schäden in tieferen Schichten der Fahrbahn müssen ebenfalls beseitigt werden, sonst ist die Straße schnell wieder schadhaft. Deshalb untersuchen die Straßenmeistereien Art und Umfang der Schäden genau. Manche werden nur vorläufig instand gesetzt und ziehen bei besserem Wetter größere Arbeiten nach sich.
Wie der Landkreis Emsland mitteilt, liegen erste Aufstellungen von Frostschäden aus dem Bereich der Kreisstraßenmeisterei in Dörpen vor. Sie ist für das Gebiet Papenburg, Nordhümmling, Lathen, Sögel, Werlte und Haren zuständig und umfasst damit ein insgesamt rund 357 Kilometer langes Kreisstraßennetz. Weitere Aufstellungen von der Kreisstraßenmeisterei Bawinkel (Bereich Lingen, Meppen, Spelle, Wesuwe, Haselünne; insgesamt rund 500 km langes Kreisstraßennetz) werden folgen. Bei den im Zuständigkeitsbereich der Kreisstraßenmeisterei Dörpen festgestellten Schäden handelt es sich um Frostaufbrüche inmitten der Fahrbahn und Kantenabbrüche beispielsweise an der K 237, die von Bückelte nach Osterbrock verläuft, und der K 141 zwischen Niederlangen und Niederlanger Moor, aber auch tiefe Schlaglöcher wie auf der K 144 in Papenburg.
Als erste Maßnahme werden die jahreszeitlich bedingten gröbsten Schäden zunächst nur provisorisch mit Kaltmischgut repariert. Bei entsprechend besserer Witterung werden im Lauf des Jahres alle festgestellten Schadstellen nachhaltig saniert und ausgebessert. Kosten hierfür seien zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht zu benennen, heißt es seitens des Landkreises. (Ems-Zeitung,13.02.2013)
 

Seit 27 Jahren arbeiten der SV Eintracht Neulangen und der SV Langen zusammen
Zwei Urgesteine treten ab
Ems-Zeitung, 07.02.2013

Neulangen. Über 20 Jahre lang haben Franz Landwehr und Dieter Hilgefort zum Vorstandsteam des SV Eintracht Neulangen gehört, nun nahmen die Urgesteine auf der Jahreshauptversammlung des Sportvereins ihren Abschied. Neu im Vorstand sind Florian Bethke als Pressewart und Hannes Borchert als stellvertretender Fußballwart.
Über 50 Jahre gibt es den SV Eintracht Neulangen bereits, doch gerade einmal 29 Mitglieder waren in dieser Zeit mit Vorstandsämtern betraut. Das sagte Konny Holthaus bei der Generalversammlung der Sportler.
Trotz oder gerade wegen der personellen Konstanz läuft es rund bei den Sportlern, wie der Vorsitzende Franz Rusche in seiner Begrüßung mitteilte. Die hauptsächlich im Nachwuchsbereich praktizierte Spielgemeinschaft mit dem durch Hans Voßkuhl auf der Jahreshauptversammlung vertretenen Ortsnachbarn SV Langen seit nunmehr 27 Jahren funktioniere „hervorragend" funktioniert. Bei den Punktspielen im Jugendbereich ist der SV Eintracht in allen Altersklassen mit Jungen- bzw. Mädchenmannschaften vertreten. Im C- Juniorenbereich stellt man als Spielgemeinschaft sowohl eine Elfer- als auch eine Siebenermannschaft. Es sei durchweg mehr erreicht worden, als man zu Beginn der Saison erwartet habe, hieß es aus Betreuerkreisen.
Jugendobmann Konny Holthaus beklagte jedoch die zurückgehende Zahl der Kinder insbesondere im E-Jugendbereich. Lobend erwähnte er hingegen die Unterstützung der Eltern, vor allem bei den jüngsten Nachwuchsfußballern . Keine Probleme gibt es in der Frauenfußballabteilung. Mit Philipp Uhlen (C-Jugend), Natalie Ruten und Elena Holthaus (beide D-Mädchen) konnten drei 18-jährige, hochmotivierte und engagierte Nachwuchstrainer gewonnen werden. Die Alten Herren wurden Samtgemeindepokalsieger.
Nachwuchssorgen plagt aber die Altliga-Spielgemeinschaft mit dem SV Langen. Die zweite Herrenmannschaft strebt den Aufstieg in die 3. Kreisklasse an. Ziel der „Ersten" ist der Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse. Regelmäßig gut besucht sind die Übungsstunden der Eltern-Kind-Turnriege. Martina Meyerrose, die seit 10 Jahren die Frauen-Gymnastikgruppe leitet, berichtete unter anderem von der jüngsten Errungenschaft „Klangschalenmassage". Zu einem Aushängeschild des „SVEN" ist mittlerweile auch die Quan Ki Do-Kampfsportgruppe geworden.
Rusche blickte zog eine positive Bilanz unter das vergangene Jubiläumsjahr. „Wir ziehen daraus Mut, Elan und Zuversicht für die kommenden Jahre", sagte er und dankte den Förderern, die mit ihren Beiträgen unter anderem dafür sorgten, dass eine 250 Seiten starke Chronik erstellt werden konnte.
Bei den Vorstandswahlen stand die komplette Führugnsriege zur Abstimmung. Einstimmig wiedergewählt wurden der Vorsitzende Franz Rusche, sein Stellvertreter Gerd Wösten, der Kassenwart Norbert Schmees, und der Schriftführer Volker Büter. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Fußballwart Manni Runde, Jugendwart Konny Holthaus sowie sein Stellvertreter Gerd Schulte, Frauenwartin Iris Diekmann und Martin Focks als Beisitzer. (Ems-Zeitung, 07.02.2013, ra)
 

Niederlangen: Umgestürzter Lkw bleibt quer auf der Straße liegen
26 Tonnen Füllsand geladen
Ems-Zeitung, 04.02.2013

Niederlangen. Ein mit 26 Tonnen Füllsand beladener Lastwagen ist am Montag gegen 14.35 Uhr am Ortsausgang von Niederlangen in der lang gezogenen Kurve von der Fahrbahn abgekommen, in den aufgeweichten Seitenraum geraten und dann umgestürzt.
Nach Angaben der Harener Polizei sagte der 29-jährige Fahrer aus, dass er einem entgegenkommenden Pkw ausgewichen sei und dabei die Gewalt über sein Fahrzeug verloren habe. Der Laster legte sich quer zur Fahrbahn auf die Seite, wobei sich die Fracht auf die Straße ergoss. Die Lathener Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen und 15 Mann vor Ort. Da aus dem beschädigten Tank Diesel ausgelaufen war, musste eine Spezialfirma angefordert werden. Nach Angaben der Polizei wurde einer der beiden Lastwagenfahrer leicht verletzt. Die Sustrumer Straße war mehrere Stunden vollgesperrt.
Die Polizei bittet den beteiligten Pkw-Fahrer sowie Zeugen des Unfalls, sich mit der Polizeidienststelle in Haren unter der Telefonnummer 05932/72100 in Verbindung zu setzen. (Ems-Zeitung, 04.02.2013, ra)
 

Auszeichnungen für 40 Jahre im Kirchenchor St. Laurentius Ober-/Niederlangen
Ems-Zeitung, 31.01.2013

Die 60 Mitglieder des Kirchenchores St. Laurentius Ober-Niederlangen blickten bei ihrer Generalversammlung auf eine stolze Bilanz und auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Die Probenbeteiligung lag 2012 permanent bei 85 Prozent, was den 17 Auftritten zu viel Qualität verhalf.
Aus Eichenholz handgeschnitzte Ehrentafeln gab es für Maria Andrees und Clemens Meyer, die dem Chor seit 40 Jahren angehören. Urkunden erhielten auch Bianca Meyering und Monika Schwering, die der Gemeinschaft seit 20 Jahren die Treue halten. Für nahezu 100 Prozent Probenbeteiligung wurden Grete Weymann, Wilms Albers und Gerd Peters ausgezeichnet.
Dirigent Wilfried Hagemann, der im Spätsommer 50 Jahre alt wird, feiert zeitgleich auch sein 40-jähriges Wirken als Organist. Das soll zum Anlass genommen werden, mit allen Hagemann-Chören am 29. September einen konzertanten Abend zu veranstalten.
2014 wird der Kirchenchor sein 50-jähriges Bestehen feiern. Dieses Jubiläum soll in Wort und Ton entsprechend gewürdigt werden und dann soll auch die geplante CD des Chores auf den Markt kommen.
Zum Karfreitag am 29. März ist geplant, im Rahmen der vorösterlichen Liturgie die Johannespassion mit Solisten aufzuführen. Fest im Programm steht auch die Mitwirkung bei der lateinischen Osternachtsmesse. (Ems-Zeitung, 31.01.2013, wi)
 

Bianca Meyering gewinnt Leser-Foto-Voting der Meppener Tagespost für Januar
Titelbild für Facebook-Auftritt
Meppener Tagespost, 28.01.2013, ca

Meppen. Mit ihrem Motiv „Meise im Haus – Spatz auf dem Dach" hat Bianca Meyering aus Niederlangen den Leser-Foto-Wettbewerb der Meppener Tagespost für Januar gewonnen.
49,18 Prozent der Leser stimmten für ihr Foto. Auf Platz zwei landeten mit 39,34 Prozent die im Schnee tobenden Hunde von Friedhelm Griep. Den dritten Rang belegt mit 6,56 Prozent Irmgard Schneider aus Meppen, die Dammwild in einem Gehege an der Landwehr in Nödike fotografierte. Das Siegerfoto wird jetzt für einen Monat lang Titelbild des Facebook-Auftritts der Meppener Tagespost. Thema des Wettbewerbs für Februar: die fünfte Jahreszeit – alles rund um den Karneval. Fotos können mit Name und kurzer Bildbeschreibung bis 25. Februar gesendet werden an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Die Redaktion freut sich auf tolle närrische Motive. (Meppener Tagespost, 28.01.2013)
 

Gute Chancen für Neubau der L 53
Lathen wartet auf Planungsauftrag aus Hannover
Ems-Zeitung vom 17.01.2013

Lathen/Niederlangen. Gute Nachricht für die Samtgemeinde (SG) Lathen. Das niedersächsische Verkehrsministerium wird aller Voraussicht nach die Planungen für den Neubau der Landesstraße (L) 53 in Auftrag geben. Der Wermutstropfen: Die SG, die Gemeinde Niederlangen und der Landkreis werden sich mit etwa 460 000 Euro an den Kosten des 8,2-Millionen-Euro-Projektes beteiligen müssen. Eine entsprechende Zusage scheint allerdings so gut wie sicher.
Bei dem Vorhaben geht es um eine hochwasserfreie Anbindung der linksemsischen Gebiete der Samtgemeinde. Die Landesstraße 53 zwischen Lathen und Niederlangen wird von rund 6200 Fahrzeugen pro Tag genutzt und besonders im Winter immer wieder überflutet. Seit Jahrzehnten versucht die SG, hier Abhilfe zu schaffen, zumal die Straße inzwischen als Verbindung zum Industriepark an der A 31 und zur Autobahnauffahrt an Bedeutung gewonnen hat.
Wie Justizminister Bernd Busemann (CDU) am Dienstagabend während einer CDU-Bürgerversammlung in Niederlangen mitteilte, ist er sich mit seinem Kabinettskollegen, Verkehrsminister Jörg Bode (FDP), weitgehend einig, dass die Planungen in Kürze anlaufen sollen. Falls die Niedersächsiche Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lingen den Planungsauftrag zügig erhalte, werde wohl rund ein Jahr bis zum Abschluss des Verfahrens „ins Land gehen", so Busemann. Mit einem Baubeginn sei dann 2014 oder 2015 zu rechnen.
Die Ausführungen des Ministers wurden von den rund 60 Teilnehmern der Versammlung mit Beifall aufgenommen. Der Vorsitzende des CDU-Samtgemeindeverbandes, Heinz-Bernd Meyer, sagte, der Stillstand in Sachen hochwasserfreie Anbindung Niederlangens sei vorbei, und es komme „nach fast 40 Jahren endlich etwas in Gang".
Nach Angaben von Minister Busemann stehen zwei Varianten zur Debatte: der Ausbau der bestehenden Straße oder aber ein kompletter Neubau als Nordumgehung um Niederlangen herum. Busemann: „Variante eins ist zwar nach jetzigem Stand mit 7,7 Millionen Euro für eine Strecke von 1,8 Kilometern günstiger, Variante zwei mit 8,2 Millionen Euro für 2,6 Kilometer aber auf Dauer die bessere Lösung." Neben den Vorteilen für die Gemeinde Niederlangen, die ganz erheblich vom Durchgangsverkehr entlastet würde, spreche auch aus ökologischen Gründen viel für den Neubau. Auf diese Weise könne die alte Flutbrückenallee mit wertvollem Baumbestand erhalten werden. Dies sei bei einem Ausbau der bisherigen Trasse der L 53 nicht möglich. Busemann: „Sollte die Planung für Variante zwei in Auftrag gegeben werden, steht das Emsland, wenn es um die 460 000 Euro geht, Gewehr bei Fuß."
Dem stimmte der Lathener Samtgemeindebürgermeister Karl-Heinz Weber (CDU) zu. Es gehe schließlich nicht nur um eine Verbesserung der Situation in der SG, sondern auch um eine schnellere Anbindung des Hümmlings an die Autobahn 31. Die CDU-Mehrheitsfraktion im SG-Rat habe einer Beteiligung an den Baukosten bereits zugestimmt, Gleiches gelte für die Christdemokraten in Niederlangen mit Bürgermeister Georg Hebbelmann an der Spitze, so Weber. „Wir werden in wenigen Tagen dem Verkehrsministerium in Hannover ein entsprechendes Schreiben zukommen lassen und hoffen auf eine schnelle Rückmeldung."
Auch Landrat Reinhard Winter (CDU) hat signalisiert, dass der Kreis sich an den Kosten beteiligen könne. Er werde den zuständigen Gremien des Kreistages einen dahin gehenden Vorschlag unterbreiten. Dann müsse entschieden und der Betrag im Haushalt bereitgestellt werden. (Ems-Zeitung, 17.01.2013)
 

Kommentar
Durchschaubar

Wahlkampfzeit ist die schönste Jahreszeit, lassen Politiker jeder Couleur in diesen Tagen landauf, landab immer wieder gerne verlauten. Dass davon auch die Menschen im nördlichen Emsland handfest profitieren, ist ein schöner Nebeneffekt. Denn mit dem Wahlkampfgetöse einhergehend, schütten die Platzhirsche unter den Kandidaten im Schlussspurt durch den Wahlkreis hier und da gerne noch schnell das Füllhorn der Regierenden aus. Alles nur Zufall? Kaum zu glauben.
Natürlich und auch völlig zu Recht dürfen sich beispielsweise die Menschen in Wippingen über die wenige Tage vor der Wahl verkündete Nachricht aus Hannover freuen, dass der 950-Einwohner-Ort dank eines Förderprogrammes von Bund und Land endlich in den Genuss von Breitband-Internet kommt. Stolz lässt der hiesige CDU-Landtagsabgeordnete in diesem Zusammenhang dann mitteilen, dass die Versorgung „noch 2013 Realität" werde. Hat das Jahr nicht gerade erst angefangen?
Möglicherweise wäre die Förderung früher oder später ohnehin genehmigungsreif gewesen – ganz ohne warmes Wahlkampfgewand. Dasselbe mag für den 25 000-Euro-Scheck aus dem Kultusministerium für den Heimatverein Esterwegen gelten. Und auch in Sachen Neubau der L 53 in der Samtgemeinde Lathen hatte Überbringer Bernd Busemann gute Nachrichten im Gepäck.
Niemand dürfte ernsthaft bezweifeln, dass die Forderung der Antragsteller nach Förderung berechtigt ist und dass sich die hiesigen Politiker bei den verantwortlichen Stellen nach Kräften für die Belange der Region einsetzen. Dafür wurden sie schließlich gewählt.
Dass die Verkündungstermine der frohen Botschaften dann gezielt kurz vor den nächsten Urnengang gelegt werden, ist legitim. Aber eben auch ganz schön durchschaubar. (Ems-Zeitung, 17.01.2013)
 

Bürgerversammlung in der SG Lathen
Ems-Zeitung, 14.01.2013

Die Lathener Samtgemeinde-CDU lädt morgen zu einer Versammlung für die Bürger der Samtgemeinde (SG) in die Gaststätte „Zur Emsbrücke" in Niederlangen ein. Beginn ist um 20 Uhr. Wie der Vorsitzende der SG-CDU, Heinz-Bernd Meyer, mitteilt, soll insbesondere über das aktuelle Thema „Hochwasserfreie Anbindung an die A 31" informiert und diskutiert werden. Darüber hinaus stehen die Funktions- und Mandatsträger der Christdemokraten laut Meyer aber auch für andere Themen der Kreis- und Samtgemeindepolitik zur Verfügung. Gastredner ist Justizminister Bernd Busemann.

 

Bürgerschützenverein Niederlangen verabschiedet Mitglieder des Führungsgremiums
Dank für jahrzehntelange Vorstandsarbeit
Ems-Zeitung vom 12.01.2013, rav

Im Rahmen einer Feier, an der die Mitglieder des geschäftsführenden und des erweiterten Vorstandes geschlossen teilnahmen, hat der Bürgerschützenverein Niederlangen langjährige Vorstandsmitglieder verabschiedet.
Die acht Amtsträger haben es auf insgesamt 153 Jahre ehrenamtliche Vorstandarbeit gebracht. Sechs von ihnen waren zwischen zwölf und 32 Jahren auf verantwortlichen Posten tätig.
Der Vorsitzende Frank Garbs stellte den Einsatz der Kameraden als Beispiel gerade auch für die jüngere Generation heraus. Zusammen mit seinem Stellvertreter Günter Ahrens und Oberst Jörg Meyering zeichnete er die langjährigen Vorstandsmitglieder mit der Ehrengabe der Gilde aus.
Insgesamt 32 Jahre engagierte sich Willi Kleemann im Leitungsteam des Vereins unter anderem als Hauptmann und erster Schießwart. Auf 31 Dienstjahre als Fahnenträger, Kassierer und Betreuer des Kinderumzuges „De Lüttken van Neerlangen" hat es Bernhard Hilling gebracht. 24 Jahre lang hat Martin Kleemann dem Bürgerschützenverein regelmäßig als Fahnenträger zur Verfügung gestanden. Zwei Jahrzehnte investierte Hermann Schlömer als Schriftführer in die Vereinsarbeit. Ebenso lange war Wilhelm Rohnen im Vorstand tätig. Im Jahre 2004 trat er die Nachfolge von Georg Hebbelmann als Vorsitzender an.
Mit mehreren größeren Baumaßnahmen und der Organisation des Jubiläumsschützenfestes zum 175-jährigen Bestehen des Vereins im Jahre 2008 habe er sich einen Namen gemacht, erklärte sein Nachfolger Frank Garbs. Zwölf Jahre war Edmund Thien als Ordonnanz im Vorstand aktiv. Jürgen Kanne war von 2004 bis 2012 Unterkassierer, Gerhard Hüsers sechs Jahre Adjutant. (Ems-Zeitung, 12.01.2013)
 

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